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Gesunde Ernährung: Empfehlungen von Dr. Switzer

Edgar Cayce, der große amerikanische mediale Heiler, hat häufig über die Vorteile von Gelatine berichtet. Seiner Ansicht nach erhöht Gelatine die Aufnahme von Nährstoffen im Darm um das Fünffache, vor allem in Verbindung mit dem Verzehr von grünem Blattgemüse. Bindegewebe, Knochen, Gelenke, Haut und Haar werden gestärkt und sogar die Hormonsynthese profitiert davon. Nicht ohne Grund bevorzugen Hunde Knochen statt Fleisch.

 Fischknochen-Gelatine und Mikromineralien Ur-Essenz

Seit mehr als 20 Jahren empfehle ich hochgereinigte Gelatine, die aus Fischknochen gewonnen wird. Mein Rezept für gesundes Haarwachstum ist täglich eine Portion heimische Wildkräuter wie Giersch, Brennnesseln oder Löwenzahn in Verbindung mit einem Teelöffel Fischknochen-Gelatine und der Mikromineralien Ur-Essenz, einem organischen Mineralienkonzentrat gewonnen aus dem Substrat eines versteinerten Urwalds in den Rocky Mountains. Dank dieser Nährstoffe gewinnen die Haare mehr Spannkraft und fallen nicht so leicht aus.

Fischknochen-Gelatine schmeckt neutral und ist vielseitig anwendbar, z. B. in einer Götterspeise. Aminosäuren aus der Gelatine unterstützen die Bildung von Neurotransmittern und können den Schlaf verbessern.

Neben Gelatine esse ich ca. 150 Gramm geräucherten Bio-Wildlachs pro Woche, hinzu kommen zwei bis drei weich gekochte Drei-Minuten-Eier, das deckt meinen Bedarf an tierischem Eiweiß. Ich bin durchaus in der Lage, mich vegan zu ernähren, aber ich fühle mich dank dieser kleinen Häppchen besser genährt. Auf Dauer ist eine vegane Ausrichtung für mich weniger effektiv. Es gibt aber einige Menschen, meistens mit einer starken Konstitution gesegnet, die mit rein veganer Kost sehr gut klarkommen. Das ist sehr individuell und abhängig von der entsprechenden Konstitution und gesundheitlichen Situation.

Bei Milchprodukten bin ich eher vorsichtig, weil sie oft die Bildung von Schleim und Schlacken hervorrufen. Es gibt aber durchaus Patienten, vor allem Vata-Typen, die mit der Quark-Leinöl-Speise nach Dr. Budwig (mit unpasteurisiertem Quark) sehr gut klarkommen.

Umstellung und Ernährung sind individuell

Patienten, die sich sehr einseitig ernährt haben, können extreme Rückfälle in die Schlechtkost erleiden, vor allem dann, wenn sie versuchen, sich zu 100 Prozent vegan zu ernähren. Das kann eine Art Jo-Jo-Effekt auslösen. Besser eine kleine Portion Räucherlachs oder ein leckeres Omelette mit Pilzen als ungebremst in die Schlechtkost-Falle zu geraten. Das ist eine günstigere Lösung als massive Rückfälle mit Pizza-Pasta-Pommes-Fastfood und Fertigessen.

Bei fleischlastigen Menschen kann die Wildkräuter-Vitalkost den Fleischkonsum reduzieren. Das geht in der Regel ziemlich mühelos. Der Bedarf geht ganz allmählich zurück, es entsteht automatisch weniger Verlangen nach Fleisch. Hier hilft der Verzehr von qualitativ hochwertigen Früchten wie Beeren, Granatäpfeln, Aprikosen und vor allem von wilden Früchten wie Wildäpfeln, Heidelbeeren, Kornelkirschen und Feigen. Ein Wildkräuter-Salat mit gekochten Jumbobohnen liefert Vitalstoffe und vollständiges Eiweiß.

Die richtige Mineralisierung

Die Mineralisierung des Körpers spielt eine wichtige Rolle, um die Gelüste nach tierischem Eiweiß, Stärke und Süßigkeiten herunterzufahren. Wahrscheinlich hat ein sehr ausgeprägtes Verlangen nach Fleisch mit einem Mangel an organischen Mineralien und weniger mit dem Bedarf an Eiweiß zu tun. Das Hybrid-Gemüse im Supermarkt und im Bioladen ist leider nicht optimal mineralisiert. Das ist der Grund, warum nahezu alle Vegetarier und Veganer ein Defizit an Zink und anderen Mineralien aufweisen. Zink ist ein äußerst wichtiges Mineral, welches an mehr als 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und wichtig für die Bildung von Hormonen ist.

Woran kann man einen Zinkmangel erkennen?
An Rillen und weißen Punkten auf den Fingernägeln sowie an einem schwachen Immunsystem. Mit einem Mix aus heimischen Wildkräutern, Mikromineralien, Gelatine und Fermentsäften konnte sich mein 92 Jahre alter Vater von rotem Fleisch verabschieden. Heute isst er maximal zweimal pro Woche Sardinen oder Heringe und ist damit voll zufrieden. Er freut sich über einen schmerz- und entzündungsfreien Körper und ein sehr gutes Gedächtnis.

Eine vorwiegend rohköstliche Ernährungsweise (mindestens 80 Prozent Anteil) unter Einbeziehung von Wildkräutern, Sprossen, Milchsäure (Sauerkraut, Fermentsäfte, Miso), Mikromineralien und häppchenweise tierischem Eiweiß deckt mindestens 98 Prozent aller benötigten Mikro- und Makronährstoffe ab und optimiert den Stoffwechsel. Gelüste und fehlende Sättigung lassen sich damit verhindern. Dann steht nichts mehr im Weg, um Toxine und Schlacken abzubauen, damit es leichter gelingt, sein Idealgewicht zu erreichen.

Seit mehr als 30 Jahren bin ich als Arzt für Ayurveda und Homöopathie am Starnberger See tätig und biete Panchakarma-Detox-Kuren in Verbindung mit einer Wildkräuter-Vitalkost-Ernährung an. Diese Kur wirkt intensiver, wenn die Patienten unsere Wildkräuter-Vitalkost anstelle der traditionellen Ayurveda-Küche mit gekochtem Reis, Linsen-Dal und Gemüse essen. Dank dieser Vorgehensweise lassen sich Ablagerungen und Giftstoffe leichter mobilisieren und ausleiten. Diese Kuren werden auch in Verbindung mit der Gerson-Therapie angeboten, um therapeutisch bei Krebs und degenerativen Krankheiten vorzugehen.

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